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Lost in linker Niederrhein

So grandios habe ich mich schon lange nicht mehr verfahren 😉

Eigentlich hatte ich vor die Anholtrunde zu fahren. Da der Track aber nicht mehr auf dem Garmin war, entschied ich mich dazu zur Halde Rheinpreußen zu fahren.
Die ersten Kilometer auf der linken Rheinseite, nachdem ich die Weseler Rheinbrücke überquert habe, waren auch ok. Über den Rheindeich ging es nach Rheinberg. Der Radweg auf dem Deich ist gut ausgebaut und man kann locker rollen lassen.
In Rheinberg entschied ich mich dazu, die Halde Norddeutschland zu besuchen. Das ist wohl die einzige Halde die ich noch nicht befahren habe, wurde also Zeit.
Kurz am iPhone nachgeschaut wo diese überhaupt zu finden ist und los ging es.
Also die Beschilderung jenseits des Rhein ist nicht allzu prickeld, um es mal freundlich zu formulieren. Weitere zwei mal schaute ich am iPhone nach dem rechten Weg, trotzdem kam ich nicht da hin wo ich hin wollte.
Am Kloster Kamp kam ich aus. So ein Mist, völlig falsch. Egal, rauf zum Kloster und Bilder gemacht. Wenn ich schon mal da bin.
Große Lust hatte ich dann auch nicht mehr die Halde zu suchen, war auch schon später als geplant.
Dann, nach ein paar Kilometern, erschien die Halde. Also gut, dann doch noch hin und hinauf. Egal was die Zeit sagt.
Oben steht das sogenannte „Hallenhaus“
Kurz Fotos gemacht, hinunter von der Halde und den schnellsten Weg zur Fähre Orsoy genommen. Um über Bearl zu fahren, dazu war es nun wirklich zu spät.
Mit der Fähre über den Rhein gesetzt und die letzten Kilometer nach Hause geradelt.
Übrigens, scheint so als wenn wir hier den saubersten Kühlturm Deutschlands haben.
Insgesamt waren es 82 km mit 300 hm und einem lockeren Schnitt von 26,7 km/h bei einem Durchschnittspuls von 136 bpm.

Somit konnte ich die Osterkilometer auf über 300 steigern was ein effektives Ausnutzen der Feiertage bedeutet 😉

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